Rundweg, 13,2. km und 527 Höhenmeter
Markierung: 1.000HMR.DE
21.03.2026
Tag 3 unserer CamperVan Tour durch Franken und Tschechien
Gestern waren wir in der wunderschönen Schwarzachklamm, haben die Altstadt von Lauf a.d.Pegnitz erkundet und dort auf dem Wohnmobilstellplatz übernachtet. Nach dem Frühstück und der Camperroutine geht es für uns weiter nach Pommelsbrunn. Heute steht der 1.000 Höhenmeter Rundwanderweg - Südkette auf dem Programm. Wir parken direkt am Bahnhof (Navi: Arzloher Str. 7, 91224 Pommelsbrunn) und um 10.30 Uhr geht es auch schon los. Wir folgen heute der kompletten Tour der Markierung "1.000HMR.DE". Ein kleine Straße führt uns aus dem Ort hinaus. Vorbei am Kneipptretbecken, biegen wir nach 250 Metern nach links ab. Vorbei an einer kleinen Streuobstwiese ist es nicht mehr weit und der Aufstieg beginnt. Vor dem nächsten Haus weist uns die Markierung nach rechts und eine "Rampe" führt uns über einen Wiesenweg hinein in den Wald. Nach 300 Meter treffen wir auf einen Waldweg und folgen diesem nach links. Es geht am Hang entlang immer weiter bergauf. Nach 400 Metern biegen wir nach rechts ab und es geht in entgegengesetzter Richtung weiter den Hand hinauf. Nach 400 Metern treffen wir auf eine scharfe Linkskurve und biegen hier ebenfalls nach links ab. Ein steiler Pfad bringt uns hinauf zu einem Aussichtspunkt unterhalb der Mühlkoppe. Hier stand einst eine kleine Burg, von der so gut wie nichts überliefert ist. Ein Gipfelkreuz findet man auf dem Felsensporn und ein wenig oberhalb befindet sich der eigentliche Gipfel der Mühlkoppe (532 m NHN), auf dem man noch die Umrisse der Wehranlage erkennen kann (flacher Gipfel und Gräben)
Nach dem ersten Highlight geht es gleich wieder bergab und wir queren einen Waldwiese und auf der anderen Seite treffen wir auf einen Forstweg, der uns um einen namenlosen Hügel führt. Nach einem
guten Kilometer treffen wir auf eine kleine Straße und queren diese. Jetzt geht es wieder bergauf. Vorbei an einem Stadel mit "Aussichtsstühlen" geht es auch gleich wieder hinein in den Wald.
Dort halten wir uns am Waldeingang erst einmal rechts und dann biegen wir nach links auf einen Forstweg ein. Es geht wieder steiler bergauf und nach 300 Metern biegen wir an der nächsten Kreuzung
nach links ab. Der Forstweg führt uns unterhalb eines Felsengrats entlang. Nach 100 Metern biegen wir nach rechts ab und folgen nun wieder einem kleinen Pfad. Vorbei an großen Felsen umrunden wir
ein "Haus auf dem Fels". Hinauf kann man nicht, aber es schaut schon irgendwie richtig cool aus. Am Ende des Pfades treffen wir auf einen Feldweg und folgen diesem nach links. Hier machen wir
dann unsere erste kleine Pause in der Sonne. Die ersten 4 km und einige HM haben wir schon in den Beinen :-). Weiter geht es bis zur nächsten Kreuzung und einer Scheune. Dort biegen wir nach
rechts und gleich dahinter wieder nach links in den Wald ein. Ein Waldweg bringt uns hinauf auf den Hochberg (619 m NHN). Wir sehen schon einen richtig großen Felsengrat, der ein kleines Waldtal
umgibt. Der Pfad führt uns hinauf und schon stehen wir nach ein paar kleinen Kraxeleinlagen in einem richtig coolen Felsenmeer. Sehr cool.
Ach ja, mittlerweile sind wir auch auf den Frankenalb Panoramaweg unterwegs, den wir vor vielen Jahren man gelaufen sind. Da
waren wir drei Tage lang unterwegs und der macht echt richtig Spaß.
Gleich hinter den Felsen kommt man zu den Hochbergschuhen :-). Dort geht es nach rechts uns steil wieder den Berg hinab. Es geht an coolen Felsen bergab. Dann biegen wir nach links auf einen Waldweg ein und es unten um den Hochberg herum. Kurz vorm Waldrand biegen wir nach links ab und folgen 400 Meter einem Waldweg. An einer Wiese biegen wir nach rechts ab und ein Pfad führt und an die nächsten Steinwand - die Johannesburg. Wir gehen links um die Felsformation herum und treffen später wieder auf einen Waldweg, den wir nach rechts folgen. Es geht um den Berg "Dom" herum und nach weiteren 700 Metern treffen wir auf den Waldrand. Hier folgen wir dem Hauptweg und erreichen nach weiteren 400 Metern eine coole Kapelle - "Zum Heiligen Baum" bei Arzlohe. Erstmalig 1480 erwähnt, aufgrund des Namens war sie sicherlich auch schon eine vorchristliche Stätte. Seit 1508 wird sie schon als Ruine erwähnt. In den dicken Mauern der Ruine ist ein Altar und noch heute gibt es lange Prozession hier hinauf zur Kapelle. Ein echt mystischer Ort.
Weiter geht´s. Gleich nach der Kapelle geht es nach links auf einen Pfad, der uns wieder in den Wald führt. Einmal links und wieder rechts und nun warten die nächsten 100 Höhenmeter auf uns. Ein Waldweg führt entlang eines steilen Abhangs bergauf und am höchsten Punkt haben wir den Gipfel des Kupferberg. Gipfelkreuz oder Aussicht gibt es aber nicht. Gleich dahinter führt ein steiler Pfad wieder bergab. Unten angekommen erreichen wir wieder eine Waldwiese und biegen hier nach rechts ab. Der nächste Aufstieg steht an. Wieder sind es knapp 100 Meter bis zum Gipfel der Hoiburg, aber soweit sind wir noch nicht. Ein Waldweg führt und recht sanft immer weiter bergauf. Entlang des Hangs geht es immer weiter bergauf und nach 800 Metern erreichen wir das Highlight der Tour - den Hohen Fels in der Happurger Wand. Hier gibt es etliches Aussichtspunkte und Treppen und man kann das kleine Areal erkunden (heute war ein Aussichtspunkt wegen Vogelschutz gesperrt). Wir haben eine echt coole Sicht hinab auf den Happurger See und machen auf den Felsen mit dem schönsten Aussichtspunkt Pause. Kaum sitzen wir uns haben unsere Bortzeit ausgepackt, zieht ein starker Wind auf und es regnet wie aus Kübeln. Regenponcho an, Brotzeit weg und weiter geht es. Schade, aber ein paar schöne Blicke hatten wir trotzdem.
Mit schützenden Poncho geht es nun durch Wind und Regen bergauf. Wir haben noch ein paar Meter bis wir den höchsten Punkt der Tour erreichen. Die Hoiburg war eine keltische Siedlung (ca. 500 vor Chr.), umringt von bis zu 10 Meter hohen Wällen, einen Quadratkilometer groß und 4,5 km lange Wälle umrunden das Areal. Krass, wie groß das war. Später gab es hier auch noch eine Burg. Der Weg führt nun immer auf dem Wall entlang. Knapp einem Kilometer folgen wir diesem uralten Bau. Dann biegen wir nach rechts ab und ein Waldweg führt uns aus dem Wald hinaus (ca. 1 km). Dort treffen wir auf eine Kreuzung und einen Wanderparkplatz, wo wir nach links abbiegen und hinab nach Reckenberg absteigen. Dort sollte man genau aufpassen. Zwischen den Häusern muss man nach rechts abbiegen. Wir haben geratscht und sind erst noch 500 Meter bergab weitergelaufen. Dann zurück und richtig abgebogen. Ein Wiesenweg führt uns zum nächsten Waldstück und jetzt wird es richtig steil. Ein Pfad führt auf 400 Metern gut 120 Meter nach unten. Durch das ganze Laub ist es sehr glatt. Wir gehen langsam und vorsichtig und so klappt das recht gut. Am Ende des Waldstücks erreichen wir eine Wiese und sehen auch schon unser Ziel vor uns, den Bahnhof Pommelsbrunn. ABER: Die Wiese war extrem matschig und so sind wir auf die letzten Meter noch voller Morast geworden. Also geht es zum Hogenbach, wo wir uns die Schuhe abspülen.
Eine echt coole Tour. Viele Pfade und Waldwege, etliche Gipfel und Felsen, die Kapelle und am Ende der Hohe Fels mit der Hoiburg - ein klare Empfehlung.
Die Nordkette nehmen wir uns beim nächsten Mal vor.
Für uns geht es jetzt weiter nach Norden und ins Fichtelgebirge. Um 16 Uhr fahren wir los und um 17 Uhr stehen wir auf dem Wohnmobilstellplatz in Bischofsgrün (Navi: Rangenweg 7, 95493 Bischofsgrün). Es gibt einen schnellen Kaffee und dann laufen wir noch zum Rathaus, denn der Stellplatz kostet EUR 10 und diese Gebühr muss man an der Tourist Info begleichen. Heute ist Samstag, daher ist sie geschlossen. Wir wickeln das Geld in ein Blatt Papier schreiben das Kennzeichen darauf und werfen es in den Briefkasten :-). Danach geht es noch zu einem kleinen Supermarkt, denn wir brauchen Obst und Gemüse für die nächsten Tage. Abends gibt es heute Bratkartoffeln mit Ei und Bratwurst (Veggie). Heute ist um 20.45 Uhr Nachtruhe angesagt, denn morgen treffen wir uns mit zwei Freunden aus Bayreuth und dann wollen wir auf den Ochsenkopf wandern.