Rundweg, 10 km und 314 Höhenmeter
Markierung: Fränkischer Gebirgsweg, Seenweg
23.03.2026
Wir haben in Bad Berneck auf dem WoMo-Stellplatz übernachtet (Navi: Klang, 95460 Bad Berneck im Fichtelgebirge). Gestern waren wir mit Linde und Karten, zwei Freunden aus Bayreuth, auf dem Ochsenkopf und Weißmainfelsen - eine Supertour! Heute wollen wir den Schneeberg, den höchsten Berg des Fichtelgebirges erkunden.
Heute geht es nach dem Frühstück erst einmal zum Aldi. Wir müssen unsere Vorräte auffüllen. Wir trödeln rum und sind dann aber doch schon um 12 Uhr am Wanderparkplatz Seehaus (Navi: B303, 95686 Neubauer Forst-Nord), der auf dem höchsten Punkt auf der Bundesstraße von Bischofsgrün nach Tröstau liegt, bzw. zwei KM von Karches entfernt (da sind wir gestern gestartet). Unser erstes Ziel ist der Haberstein, dazu folgen wir dem Fränkischen Gebirgsweg, der uns heute eher unspektakulär auf einem Forstweg entlang führt. Nach 2,7 km und 150 Höhenmeter sind wir auch schon. Ein kurzer Abstecher von knapp 200 Meter führt uns zu einem richtig coolen Felsenmeer. Hier gibt es eine tolle Aussicht auf den Ochsenkopf und jede Menge Felsen. Das erinnert uns sehr an das steinerne Meer vom Dreisessel. Wir nehmen auf den Steinen Platz und es gibt erst einmal eine Teepause. Hier soll es Schlangen und die Blockhalden-Stachelwolfspinne geben... beide haben wir aber nicht entdeckt. Trotzdem ein richtig schöner Ort - klare Empfehlung.
Es geht wieder zurück auf den Forstweg, wo wir weiter dem "Fränkischen Gebirgsweg" folgen. Wir biegen nach rechts ab und nach einer Linkskurve erreichen wir nach weiteren 1,3 km den Christusfelsen. Weitere 800 Meter später kommen wir am 1.000 Meter Stein vorbei und kurz darauf müssen wir nach rechts abbiegen. Der letzte Abschnitt des Forstweges hat es nochmal ein wenig in sich. Eine kleine Rampe führt uns den Berg hinauf und schon sehen wir vor uns den markanten Fernmeldeturm. Wir gehen bis zur Felsformation "Backöffele" und steigen die Treppen hinauf zum Aussichtspunkt. Die Aussicht ist super und die Hochebene schaut richtig cool aus. Hier machen wir Pause und es gibt Tee und Kekse - die ersten 5,6 km und 280 HM sind geschafft. Der Schneeberg ist der höchste Berg des Fichtelgebirges und sogar ganz Frankes, bzw. Nordbayerns und im Gegensatz zum Ochsenkopf ist es hier richtig ruhig.
Nun geht es über die kleine Hochebene des Schneebergs und an dessen Ende biegen wir nach rechts in den Wald ein. Ein steiniger Pfad führt uns nun bergab. Markiert ist der Weg weiterhin als "Fränkischer Gebirgsweg". Nach 400 Metern halten wir uns an einer Waldkreuzung links und es geht stetig weiter über Felsen und Wurzeln bergab. Nach weiteren 500 Metern sehen wir auf der linken Seite eine Hütte im Wald, das ist die Fichtelgebirgsvereinshütte. An der nächsten Forstwegkreuzung biegen wir nach links ab und nur 100 Meter später wieder nach rechts. Ein weiterer Pfad bringt uns nun zum Highlight der Tour. Davor geht es aber erst einmal wieder ein wenig bergauf. Der Pfad ist supercool. Links und rechts rauchen immer mehr große Felsen auf und überall ist alles bemoost. Das schaut schon richtig cool auf. Dann stehen wir direkt vor dem Nußhardt, einem Nebengipfel des Schneebergs.
So und jetzt müssen wir den Nußhardt aber erkunden. Rechts führt eine Treppe hinauf und links entdecken wir den Eingang zu einer Höhle. Diese nehmen wir doch gleich mal. Sie wird auf Nußhardtstube genannt und ist ein 50 Meter lange Überdeckungshöhle, an deren Ende man über eine kleines Loch wieder hinausteigen kann. Dann gibt es eine zweite Treppe, die uns auf den Gipfel des Nußhardt bringt. Oben gibt es nicht nur eine tolle Aussicht, sondern auch etliche Opferschalen im Granit. Hier gibt es krasse Felsformationen, vor allem der "liegende Hammer" schaut richtig krass aus. TOP!!! Ein echt richtig cooler Ort. Wir laufen ewig rum und haben wahrscheinlich jeden Felsen persönlich begrüßt.
Ein sehr cooler Platz. Für uns geht es aber wieder weiter. Der Weg führt nun im den Nußhardt herum und über einen steilen und steinige Pfad bergab. Der Weg ist gesäumt von tollen Felsen. Nach 400
Meter treffen wir auf einen Forstweg und folgen diesem nach rechts. Nach 500 Metern biegen wir nach rechts auf einen Pfad ein und kurz darauf sehen wir vor uns schon das Seehaus umringt von einer
Waldwiese und Weihern. Schaut richtig gut aus. Bei unserem Besuch war es noch geschlossen - die Saison hat noch nicht begonnen. Hinter dem Seehaus biegen wir nach rechts ab und folgen dem
Forstweg. Dort verlassen wir den "Fränkischen Gebirgsweg" und es geht nun über den "Seeweg" bergab. Nach 400 Metern wechseln wir auf einen Waldweg, der genauso steil weiter bergab führt. Entlang
eines Baches erreichen wir einen guten KM und 150 HM bergab, wieder unseren Startpunkt am Wanderparkplatz "Seehaus". Wir fahren wieder zurück nach Bad Berneck und nutzen eine zweite Nacht den
dortigen Stellplatz (Navi: Klang, 95460 Bad Berneck im Fichtelgebirge). Es ist 17 Uhr als wir ankommen. Als Abendessen gibt es heute Nudeln mit Champignons und Erbsen. Gegen 21 Uhr geht es ins
Bett.
Morgen geht es für uns weiter nach Tschechien - Loket, das Rothenburg ob der Tauber Tschechiens muss entdeckt werden :-).