Rundweg, 13,5 km und 277 Höhenmeter
Markierung: Rot 6, Blaues Dreieck, Goldsteig blau und Goldsteig gelb
30.09.2023
Heute geht es ins Lerautal, Waldgebiet Elm ab Leuchtenberg und nachmittags fahren wir noch weiter in den Bayerischen Wald.
Nach dem ruhigen gestrigen Tag mit der Besichtigung der Burg Leuchtenberg, wollen wir uns heute wieder ein wenig bewegen. Zwei gute Freunde aus Neunburg kommen uns heute besuchen. 7.30 Uhr aufstehen, Frühstück und dann putzen und schon ist fast 10 Uhr :-).Es hat die ganze Nacht geregnet und auch jetzt schaut es noch nicht so toll aus. Die Dichtung am Heki (Dachfenster) übern Bett ist defekt und Wasser steht in der Decke. Nicht schlimm, aber wir müssen nochmals in die Werkstatt. Pünktlich um 10 Uhr kommen Steffi und Martin und wir machen uns auf den Weg. Der Start ist am großen Parkplatz an der Burg Leuchtenberg (Navi: Hinter der Burg, 92705 Leuchtenberg). Es geht einmal hinab in den Ort und es hat jetzt sogar aufgehört zu regnen. Wir folgen der Straße "Äußerer Markt" und hinter dem Friedhof geht es nach rechts. Wir folgen die nächsten Kilometer der Markierung "Rot 6'". Am Ende der Straße "Am Hohen Stein" biegen wir nach rechts in den Wald hinein. Ein Waldpfad führt uns bergab. An der nächsten Straße kurz rechts und gleich wieder links auf einen Waldweg. Es geht nun vorbei an ein paar Weiher und auch wieder bergauf. Wir treffen auf die Bundesstraße 22 und biegen nach rechts und gleich wieder nach links ab. Kurz entlang einer Nebenstraße und schon geht es nach links in den Wald hinein. Am Waldrand biegen wir nach links und nur 100 Meter später schon wieder nach rechts. Ein Feldweg führt uns zum Ort Steinach, wo wir einen Abstecher zum "Hellen Stein" machen. Das Wetter ist besser als gedacht. Zwar ist es dunkel und ein wenig nasskalt, aber es regnet nicht mehr.
In Steinach biegen wir nach links ab und folgen der kleinen Straße bergab. Auf halber Strecke zum nächsten Ort wechseln wir die Markierung. Wir folgen nun dem "Blaues Dreieck" das uns immer geradeaus bergab nach Lerau führt. Dort biegen wir nach links und gleich wieder nach rechts und werden von Truthähnen beschimpft, beleidigt und angemeckert :-). Wir folgen dem Weg hinaus aus dem Ort. Erst auf Asphalt, dann ein Feldweg und am Ende ein Waldweg, der uns durch einen bemoosten Wald führt. Wir kommen am Teufelsstein - Froschmaul vorbei und machen einen Abstecher zu der Felsformation. Dann ist es nicht mehr weit und wir treffen auf den Goldsteig blau, dem wir nach links folgen. Davor machen wir aber noch einen zweiten kleinen Abstecher nach rechts zu den "Drei Handkreuzen". Wir haben das Waldgebiet Elm erreicht, dass besonders für sein sattes grün und dem vielen Moos bekannt ist.
Es geht nun weiter auf einem Waldweg. Überall sehe wir das grüne Moos zwischen den Bäumen. Das Waldgebiet Elm ist schon etwas außergewöhnliches. Nach einem Kilometer treffen wir auf den Goldsteig gelb und biegen nach links ab. Es geht nun über einen wurzeligen Waldweg bergab. Nach einem Kilometer erreichen wir den Waldrand und einen kleinen Pausenplatz. Dieser trägt den Namen "Leuchtenberg - Blick". Na ja, heute ist es ein wenig schwieriger etwas zu entdecken. Aber wir machen Pause, trinken einen Beerensaft :-) und ratschen.
Wir folgen nun dem Goldsteig bis zum Ende der Tour. Am Rastplatz halten wir uns links und ein Waldweg bringt uns nach gut 700 Metern zu einem einzelnen Haus. Wir folgen der Straße und biegen kurz darauf auch schon wieder nach rechts auf einen Wiesenweg ein. Dieser führt entlang von Sträuchern zu einer Straße, die wir queren. Es geht in den Wald hinein und an der ersten Waldkreuzung nach links. Nach 600 Metern sind wir im Lerautal angekommen und sehen den Schafssteg, der über den Leraubach führt. Wir gehen nur für eine paar Fotos mehrfach hin und her.
Wir queren den Leraubach nicht und folgen dem Bachlauf. Die nächsten 700 Metern sind wirklich top. Der Bach gesäumt mit vielen Felsen und nach kurzer Zeit erreichen wir auch schon die Wolfslohklamm. Von den Felsen kann man hinab zum Leraubach sehen. Sehr cool, eine grüne steinige Hölle. Kurz darauf erreichen wir eine Brücke und biegen nach links ab. Wir queren den Bach und der Goldsteig führt uns nun wieder aus dem Lerautal hinaus. Nach 200 Metern erreichen wir einen aufgelassenen Parkplatz an der Bundesstraße 22.
Seit der Brücke geht es nur bergauf. Bis zur Burg sind es noch 150 Höhenmeter. Wir queren die Bundesstraße und ein Pfad führt uns in Richtung Leuchtenberg. Nach 200 Metern treffen wir auf ein Schild, dass uns zum Teufelsbutterfass führt. Den Abstecher (350 m einfach) nehmen wir natürlich mit. Danach folgen wir dem Schild Leuchtenberg, sind alsbald wieder auf dem Goldsteig und am Waldrand entlang geht es weiter bergauf. Wir erreichen Leuchtenberg und biegen am Kriegerdenkmal nach rechts ab. Nur 100 Meter später befindet sich neben dem Gasthaus das Gipfelkreuz des Leuchtenberg. Eigentlich wollten wir im Gasthaus etwas essen, aber dafür sind wir zu spät dran. Die Bedienung lässt sich aber erweichen und wir bekommen Getränke. Im Anschluss geht es wieder hinauf zum Parkplatz an der Burg. Eine schöne Tour, leider war das Wetter ein wenig mies, dafür die Gespräche mit Steffi und Martin umso besser.
Um 16 Uhr sind wir wieder auf dem großen Parkplatz an der Burg und verabschieden uns von den beiden Mitwanderern. Wir wollen die nächsten Tage noch in den Nationalpark Bayerischer Wald. Was wir
genau dort machen wollen, ist noch offen. Wir fahren schon mal los und bis nach Rötz zu einem Wanderparkplatz beim Ortsteil Bauhof. Es ist erst 17 Uhr und eigentlich könnten wir heute mal
zum Essen gehen. Also düsen wir noch einmal los und geht es zum Salzfriedl nach Hilstett. Auf der Terrasse ist noch viel Platz und wir bestellen uns für Elke Schnitzel und für mich einen Pulled
Lachsburger je mit Pommes. Beim Abendessen und einem Radler genießen wir den Sonnenuntergang am Eixendorfer Stausee. Gegen 18.30 Uhr sind wir wieder auf dem Wanderparkplatz bei Bauhof/Rötz. Wir
quatschen, sitzen noch auf den Rastbänken am Parkplatz und genießen die Aussicht auf Rötz. Um 21 Uhr ist Nachtruhe angesagt.
Morgen geht es in den Nationalpark und zwar zur Große Filz und Klosterfilzrunde.