Rundweg, 4,0 km und 38 Höhenmeter
Markierung: goldener Kreis
25.04.2026 - Eltern- und Kumpelbesuch
Wir sind gestern noch bis Schwarzenfeld gefahren und haben unweit der Burg auf der Naabinsel übernachtet (Navi: Schlosspark, Badeanger, 92521 Schwarzenfeld). Gegen 7 Uhr stehe ich auf und plane Touren für die nächsten Tage. Die ganzen Vormittag ist hier am Schlosspark Schwarzenfeld echt viel los. Spaziergänger, Jogger, ne Rollergang und jede Menge Gassigeher nutzen das Areal für eine frühe Runde. Wir düsen dann um 13 Uhr auch und es geht nach Neunburg zu meinen Eltern. Kaffee trinken, ratschen, Garten anschauen und abends düsen wir wieder. Es geht zu zwei guten Freunden und wir machen uns einen wunderschönen Abend bei den beiden zu Hause. Er hat extra einen Stellplatz für uns gebaut, deshalb müssen wir natürlich auch hier bleiben. Wir ratschen die ganze Nacht und ein paar Bierchen trinken wir auch :-). Um 23 Uhr geht es dann ins Bett.
26.04.2026
Wir haben gestern bei zwei guten Freunden vor deren Haus im Camper übernachtet. Wir stehen um 8.30 Uhr auf und dann gibt es noch einmal ein gemeinsamen Kaffee bei viel Geratsche :-). Dann geht es weiter nach Rötz, wo wir an einem Aussichtspunkt bei der Schwarzenburg noch ein wenig brunchen. Gegen 13 Uhr sind wir dann am Wanderparkplatz in Unterlangau (Navi: Unterlangau, 92526 Oberviechtach). Wir wollen heute endlich mal den Goldlehrpfad erkunden. Direkt am Parkplatz gibt es etliche Infos zur Geschichte des Goldes in der Region. Man kann sogar im Rahmen einer Führung Gold waschen, welche m.W. sehr gut gebucht ist. Wir folgen heute der ganzen Tour der Markierung "Goldlehrpfad, bzw. ein goldener Kreis). Es geht auf einem Pfad ein wenig bergauf, an einer Wegkreuzung halten wir uns rechts und dann müssen wir uns für die lange Tour oder eine kürzere Variante entscheiden. Wir nehmen heute mal die kurze Tour und folgen einem Hohlweg bergab zur Straße. Wir queren diese und nur ein paar Meter später erreichen wir den Abzweig zum Abstecher zum Güttingloch. Nach gut 100 Metern sind wir auch schon da. Laut Sage soll das Loch unendlich tief sein, weder Mensch noch Tier haben es je geschafft, lebend da wieder rauszukommen. Heute ist das Sumpfloch weitgehend zugewachsen und 1980 gab es sogar eine Tiefensondierung von 5 Meter. Danach geht es wieder zurück auf den Feldweg und hinab zu den Fischweihern, an denen wir links vorbeigehen. Einige Meter dahinter geht es dann in den Wald hinein.
Im Wald angekommen folgen wir nun dem Ufer der Murach. Hier schaut es schon fast nach Gold aus. Wir laufen ein wenig ins Wasser und suchen Nuggets. Aber leider ohne Erfolg. Ein paar Wasseramseln sind stinkig, schimpfen und so gehen wir von dannen. Wir überqueren eine Holzbücke und nur ein paar Meter später erreichen wir eine Rastbank und auch hier versuchen wir unser Glück und tatsächlich. Wir finden zwei Nuggets - GOLD!!! GOLD!!! GOLD!!! Freudestrahlend :-) geht es weiter und wir verlassen den Lauf der Murach. An einer Waldwiese halten wir uns rechts und wir erreichen eine Waldwegekreuzung, wo wir uns links und bergauf halten. Nach nur ein paar Metern kommen wir an mächtigen alten Baum vorbei und an der nächsten Kreuzung geht es wieder nach rechts. Hier verläuft parallel der Venezianersteig. Wie der Name schon sagt waren hier die Händler der Venezianer unterwegs, die immer auf der Suche nach guten Geschäften waren.
Nach 700 Metern auf dem Forstweg und Venezianersteig geht es nach rechts auf einen Pfad und hinab zum Forellenbach. Wir queren den Bach auf einer kleinen Steibrücke und folgen nun dem Pfad durch einige Gräben, die von den Goldgrabungen zeugen. Es geht rauf und runter, nach links und nach rechts und dann am Ende immer bergab. Nach 500 Metern erreichen wir wieder die Murachu nd queren diese auf einer kleinen Brücke. An der nächsten Kreuzung machen wir einen Abstecher nach links zur Greinerschleife, die wir nach 300 Metern erreichen. Nice, schon ein wenig baufällig aber die Location ist cool. Es geht wieder zurück zum Goldlehrpfad und wir folgen dem Forstweg bergauf. Nach 200 Metern erreichen wir den Waldrand und sehen vor uns den Weiler Gütting. Wir gehen links am Haus vorbei und sehen von hier bereits das Ziel unserer Tour. An der Staatsstraße geht es nach rechts und schon sind wir wieder am Parkplatz Goldlehrpfad. Wir schauen noch zur Infostelle von den Staatsforsten und lesen und die Infotafeln zur Flora und Fauna durch. Ein sehr cool gemachter Platz. Der Goldlehrpfad war überraschend cool. Tolle Pfade, viel Wasser und Wald und ganz viele Infos zur Goldgrabung. Der Weg lohnt sich!!!
Es ist 15.30 Uhr und wir wollen wieder ein wenig weiter nach Norden. Gegen 16.30 Uhr erreichen wir den Stellplatz in Pleystein (Navi: Galgenbergweg, 92714 Pleystein). Heute ist hier mächtig was los - es ist findet der Radlersonntag statt und Pleystein ist eine der Stationen. Ich schaue mir das Treiben an und entdecke eine Arbeitskollegin aus Neustadt a.d.WN. Nach einem Ratsch bekomme ich noch einen Ingwershoot von ihr. Kurz nach 17 Uhr ist dann aber schon Schluss und es wird ruhig am Platz. Wir duschen, es gibt noch eine Brotzeit (Ei, veganer Leberkäse, Grillkäse und Salat). Elke hat sich ein wenig erkältet und geht früh ins Bett. Um 22.30 Uhr ist dann Schluss für heute. Morgen wollen wir uns Pleystein und Flossenbürg anschauen.