Rundweg, 6,1 km und 213 Höhenmeter
Markierung: Jurasteig, Burgensteig, rotes Dreieck, blaues Rechteck, blauer Punkt und Jurasteig Schlaufe (kleiner Teil unmarkiert) - keine Kletterpassagen!
05.04.2026
Heute geht es in den Bayerischen Jura und zwar auf den Alpinen Steig und zu den Kletterfelsen bei Schönhofen. Wir fahren nach Eilsbrunn und suchen erst einmal einen Parkplatz :-). Hier ist am Ostersonntag mächtig was los. Am Ortsrand auf dem Wanderparkplatz stehen nur eine Handvoll Autos und somit haben auch wir hier genügend Platz (Navi: Regensburger Str., 93161 Sinzing / Ortsteil Eilsbrunn). Von da geht es erst einmal hinein in den Ort und beim MUK Röhrl, dem ältesten Wirtshaus Bayerns treffen wir auf den Jurasteig und biegen nach links ab. Vorbei an ein paar Häusern geht es dann schon hinein in die Jurahänge. An der Wiese geht es nach links und gleich mal bergauf. Das macht echt Spaß, die Jurahänge sind ganz anders als die anderen Landschaftsformen bei uns. Wir nehmen den oberen Alpinen Steig und treffen nach 600 Metern auf den "Gelben Felsen" und machen einen Abstecher und genießen die Aussicht. Die ersten Küchenschellen entdecken wir auch schon. Das Wetter ist prima - blauer Himmel, Sonne, aber der Wind ist noch frisch.
Weiter geht es auf dem "Oberen Alpinen Steig" durch eine schöne Jurawiese und nach weiteren 500 Metern treffen wir auf das Gipfelkreuz von Schönhofen. Hier gibt es erst einmal ein kleines Fotoshooting und dann machen wir auf der Rastbank eine kleine Genusspause und gucken einfach in die Landschaft. Ist das heute schön!
Weiter geht es auf dem Jurasteig und am oberen Ende des Jurahängs. Wir sehen unter uns schon den Ort Schönhofen und treffen nach 500 Metern auf das Naturfreundehaus. Kurz darauf verlassen wir den Jurasteig und folgen nun dem Burgensteig, der uns über die "Alpinerstraße" zum Ortskern führt. An der Hauptstraße biegen wir nach rechts und gleich wieder nach links ab und über die Straße "Am Sportplatz" verlassen wir Schönhofen auch schon wieder. Nur ein paar Metern nach dem letzten Haus biegen wir nach rechts ab und es geht über einen coolen Pfad wieder hinein in den nächsten Jurahang. Jetzt geht es 500 Meter lang meist nur bergauf. Die Ausblicke in das Tal und auf die Umgebung, die Jurahänge, den Wacholder und die Felsen sind der Hammer. Am höchsten Punkt machen wir auf den Felsen eine Rast und trinken Kaffee und genießen die Aussicht.
Unter uns haben wir bereits die nächsten Felsen entdeckt, hier gibt es die Eisenbahnerhöhle. Wir umrunden unseren Aussichtspunkt und wollen eigentlich zwischen den steilen Felsen nach unten steigen. Hier herrscht aber heute Hochbetrieb und der Pfad ist sehr steil und schmal. Wir entscheiden uns für einen anderen Abstieg. Wir folgen einfach dem Pfad, der an den Felsen und Aussichtspunkten entlang führt. Dieser kurze Abschnitt ist unmarkiert. Der gut sichtbare Pfad führt hinter den Kletterfelsen in den Wald hinein und dann in Serpentinen bergab. 300 Meter später sind wir auch schon im Tal angekommen. Hier biegen wir nach links ab und folgen dem Radweg, der auch mit einem roten Dreieck markiert ist. Jetzt sehen wir die Felsen, auf denen wir gerade oben gesessen sind, von unten. Etliche Kletterer hängen auch in den Felsen. Es gibt eine Brotzeitbude und hier ist mal richtig was los. So geht es nun wieder zurück nach Schönhofen. Nach einem Kilometer auf dem Radweg sind wir wieder am Sportplatz.
In Schönhofen gehen wir wieder in die Alpinenstrasse, biegen aber nach ein paar Metern nach rechts ab. Eine Steintreppe führt uns hinauf in die Jurahänge und in Richtung Naturfreundehaus. Dieser Abschnitt ist mit einem "blauen Rechteck" markiert. Nach 70 Höhenmetern haben wir wieder den Oberen Alpinen Steig und den Jurasteig erreicht und folgen dem altbekannten Pfad zurück bis zum Gipfelkreuz Schönhofen.
Für den Rückweg nehmen wir jetzt den "Unteren Alpinen Steig". Dieser führt links am Gipfelkreuz am Hang entlang bergab. Der Pfad ist richtig cool. Nach 300 Metern erreichen wir einen Felsensporn mit Rastbank. Hier machen wir noch eine letzte kurze Rast, bevor es weitergeht. Wir biegen nach links ab und gehen nun auf halber Höhe des Jurahangs zurück. Nach 300 Metern bleiben wir im Hand und folgen nun der Markierung "Jurasteig-Schlaufe". Hier gibt es eine Höhle, die wir natürlich erkunden müssen. Danach folgen wir wieder dem Steig, der schmal am Hang entlang führt. Am Ende treffen wir auf eine Wiese und kurz darauf sind wir am Ortsrand von Eilsbrunn. Diesen Abschnitt kennen wir schon vom Hinweg. Vorbei am MUK - Röhrl Gasthaus geht es zurück zum Startpunkt. Eine sehr schöne, aber auch anstrengende Runde. Hat richtig Spaß gemacht.