Las Vegas - Death Valley

"Das Tal des Todes"

 

Tag 19 - 14.03.2012

 

Heute heißt es Abschied nehmen von unserer schönen Suite im Bellagio. Die Blicke auf Las Vegas von hier oben sind echt der Hammer. Aber wir haben heute wieder eine lange Tour vor uns. Also Koffer packen und ab ins Auto. Trotzdem war es hier total schön!!!

 

Unser heutiges Ziel ist das

Death Valley oder "Tal des Todes".

Hier regnet es so gut wie nie im Jahr. Es ist verboten ohne genügend Wasser in den Nationalpark zu fahren. Hier ist es, egal wann, immer heiß. Wir waren im März unterwegs und es war heiß. Im Sommer sind die Temperaturen mörderisch. Wir machen uns auf den Weg zum Death Valley. Hin und zurück sind es fast 300 Meilen.

Unseren ersten Stopp legen wir am

Dantes View

ein. Es geht über Serpentinen den Berg hinauf und man hat von Dantes View einen klasse Blick auf das Tal des Todes. Direkt im Tal sieht man schon den tiefsten Punkt der USA. Badwater mit 85,5 m unter Meereshöhe. Hier oben ist es ganz schön windig.!!!

Es geht die Serpentinen wieder hinunter und weiter zum

Zabriskie Point.

Hier gibt es wunderschöne Sanddünen in allen Farben und eine ganz unwirkliche Umgebung.

Wir kommen am Visitor Center des Death Valley vorbei und biegen dort nach Süden ab. Hier beginnt das eigentliche Tal des Todes. Wir machen Stopp am

Golden Canyon,

und gehen mit viel Wasser ausgestattet in den Canyon hinein. Gott sei Dank ist es so windig, so dass man die Hitze nicht so stark empfindet. Wir drehen später wieder um und gehen zurück zum Parkplatz. Schöner Canyon!!!

Es geht weiter nach Süden. Hier muss man einen Abstecher über den

Artists Drive

machen. Der Artists Drive ist eine Single Road und Einbahnstraße, die durch die schöne Landschaft des Tales führt. Außerdem ist die Straße total cool zu fahren. Links, rechts, rauf und runter. Das macht total Spaß.

Weiter geht es zum

Devil´s Golf Course.

Wer denkt, er kann hier Golfspielen, liegt komplett falsch. Der einzige, der hier Golf gespielt hat, war der Teufel und dessen Bälle liegen hier überall noch herum. Es handelt sich um viele Salzbrocken. Ein riesiges Feld voller Salzfelsen. Wasser gibt es hier schon lange nicht mehr.

Nicht vergessen, man ist hier an einem sehr gefährlichen Ort, die Hitze sollte nicht unterschätzt werden. Handy und Navigation funktionieren hier auch nicht. Eine Panne zu haben, ist hier kein Spaß. Die Wege sind teilweise geteert, aber auch teilweise nur geschottert, also auf die Reifen aufpassen.

Es geht weiter zum tiefsten Punkt der USA -

Badwater.

Badwater liegt 85,5 m unter dem Meeresspiegel. Hier gibt es noch einen kleinen Salzwassersee, das Badwater Basin. Im Felsen sieht man eine Markierung mit der Meereshöhe. Ganz oben auf dem Felsen ist Dantes View, da waren wir am Anfang. Wir gehen zum tiefsten Punkt und nehmen diesen wieder für Bayern in Besitz :-))

Nach einem langen Tag im Death Valley und einer langen Rückfahrt zurück nach Las Vegas erreichen wir unser Hotel für die heutige Nacht. Nachdem wir gestern richtig viel Geld für das Bellagio und zum Shoppen gebraucht haben, heißt es heute sparen :-)) Wir übernachten im Hooters Hotel in Las Vegas, das nur 40 Dollar die Nacht kostet. Abends gehen wir nochmals in das Hofbräuhaus und trinken ein deutsches Bier und es gibt Schnitzel, dieses mal keine Burger oder Chili.