Große Schachtenrunde 2025


Rundweg, 21,2 km und 489 Höhenmeter

Markierung: Pestwurz, Goldsteig, Borstgras, Rot 9, Gläserner Steig


 

Für eine sehr detaillierte Tour bitte hier klicken: 



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05.08.2025

 

Wir sind wieder zwei Tage rund um den Nationalpark unterwegs. Gestern sind wir mit dem Naturpark Bayerischen Wald gewandert. Von Bayerisch Eisenstein ging es mit der Rangerin Samantha am Großen Regen entlang und über Arberhütte wieder zurück (zur Tour:). Übernachtet haben wir an der Talstation des Großen Arber. Für August war es richtig kalt gestern Abend. Wir haben uns schon Vollgas auf einen coolen Sonnenaufgang gefreut :-). Nö, der Arber liegt im Nebel. Wir fahren recht früh los und kaum sind wir am Großen Arbersee sind wir auch schon in der Sonne. Wir fahren nach Buchenau zum Wanderparkplatz (Navi: Buchenau, 94227 Lindberg). Wir folgen der Markierung "Pestwurz", die uns zuerst am Pommersbach entlang, dann in Richtung Kühberg und zu einer schönen Aussicht bringt. Dann geht es 3,5 km und 350 HM auf einem steinigen Pfad bergauf. Wir queren dreimal einen Forstweg und schon haben wir die meisten Höhenmeter des Tages gemeistert. 

Wir haben den Lindberger Schachten erreicht und treffen auf den Goldsteig, dem wir nun die nächsten vielen Kilometer folgen werden. Am Wegweiser biegen wir aber erst einmal nach links ab und gehen ein paar Meter bergauf in den Schachten hinein und zum Aussichtspunkt "Rachelblick". Wow, Schachten sind schon echt cool. Jetzt mit Sonne und blauen Himmel fast schon perfekt.  

Es geht nun knapp 2 km auf dem Unteren Gruftsteig weiter. Ein cooler Pfad entlang des Hangs. Teils geht es richtig steil bergab, dann müssen wir kleine Bachläufe auf Steinen gequert werden und das alles mitten im Nirgendwo. Wir treffen auf einen Forstweg und biegen nach links ab. Nach 250 Metern erreichen wir die wunderbare Hirschbachschwelle. 

Jetzt geht es in das Zwieselter Filz mit seinen Mooraugen. Ein Gräserpfad bringt uns hinein ins Moor. 

Weiter geht es und nach einem KM auf Bohlenwegen erreichen wir den Kohlschachten.

Über eine Waldweg erreichen wir nur 400 Meter später bereits das Latschenfilz, ein weiteres Hochmoor. Der Abstecher zum Latschensee ist Pflicht :-). Die "lonesome duck" ist dieses Jahr aber nicht da. 

Über Bohlenwege und einen Waldpfad erreichen wir nach weiteren 400 Metern den Hochschachten. Hier findet man auch immer wieder mal das Rotvieh.

Über Waldpfade und durch kleine offene Stellen geht es nun weiter und nach zwei Kilometern erreichen wir den Almschachten. Hier machen wir eine kleine Rast im Unterstand und dann geht es zum Star der Schachten. Ein knorriger Baum mit einem riesigen Ast steht mitten im Schachten. Eines der beliebtesten Fotomotive im Nationalpark. 

Weiter geht es zum nächsten Schachten, den Verlorenen Schachten. Wir erreichen diesen nach einem Kilometern und knapp 60 HM bergab. Wir machen einen Abstecher hinauf zur Hütte und kaum sind wir da, gibt es einen Wolkenbruch. Also stellen wir uns auf der Terrasse unter und nach ein paar Minuten geht es jetzt im Regen mit Poncho weiter. Heute ist alles dabei - strahlender Sonnenschein, Starkwind, bewölkter Himmel und jetzt Regen - fehlt nur noch Schnee :-).

Jetzt beginnt der Abstieg. Ein breiter steiniger Waldweg führt uns weiterhin am Goldsteig bergab. Nach einem KM erreichen wir über den Judenweg einen Forstweg und verlassen hier den Goldsteig. Wir gehen schnurgerade aus weiter, folgen der Markierung "Borstgras" und queren den "Verlorenen Schachtenbach". Nach einem weiteren KM auf einem Waldpfad erreichen wir die Forststraße "Schachtenstraße" und biegen nach rechts ab. Dieser folgen wir nun für zwei Kilometer. Ein paar Meter nach einer Forstwegkreuzung, wo wir uns rechts gehalten haben, muss man sich entscheiden. Entweder man geht jetzt über einen Waldpfad auf der linken Seite der Trinkwassertalsperre weiter oder man nimmt den anderen Weg und umrundet die rechte Seite des Stausees. Wir nehmen die rechte Seite, da wir hier noch nicht waren. Dieser Abschnitt ist mit der "Rot 9" gekennzeichnet. Über eine kleine Nebenstraße geht es einmal um den See. Die Aussichtspunkte sind leider zugewachsen. Diese Seite kann man gehen, muss man aber nicht :-). Nach 2,5 km Asphalt erreichen wir die Dammkrone. Die Trinkwassertalsperre hat zur Zeit extrem wenig Wasser. Der Klimawandel lässt leider grüßen :-(. Ab hier folgen wir der Markierung "Gläserner Steig". Zuerst noch ein paar hundert Meter auf der kleinen Straße, geht es nach rechts auf einen Waldpfad. Dieser bringt uns zu einem Forstweg, wo wir nach rechts abbiegen. Jetzt sind wir im Endspurt auf Buchenau, dass wir drei KM später auch schon erreichen. Vom Stausee bis nach Buchenau sind wir fast im Dauerlauf unterwegs gewesen. Das musste noch zum Auspowern sein. Die Schachtenrunde war wieder mal ein tolles Erlebnis und für uns geht es nun nach Hause. Ach ja, kaum sind wir losgefahren, ist auch schon der nächste richtig starke Regenschauer mit Starkwind über uns drüber gerauscht. Gut dass wir die letzten KM Gas gegeben haben. Waren wieder zwei tolle Tage mit dem Camper im Nationalpark.