Pröller Runde ab Markbuchener Sattel mit Schneeschuhen


Rundweg, 5,6 km und 199 Höhenmeter

Markierung: Goldsteig, Rot 7, Rot 4, kurze Stücke unmarkiert

 

Vor der Tour waren wir mit den Schneeschuhen schon am Bernhardsnagel: Hier

 

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12.01.2026

 

Heute sind wir mit den Schneeschuhen unterwegs und waren gerade schon mal auf einer coolen Tiefschneerunde am Bernhardsnagel unterwegs. Es war alles so gut wie perfekt - nur die Sonne hat gefehlt, also sind wir zwei Berge weiter und wollen jetzt auf den Pröller hinauf. Wir parken am Markbuchener Sattel (Navi: Viechtacher Str., 94379 Sankt Englmar) dem höchsten Punkt der Straße zwischen Bogen und Viechtach. Es ist mächtig was los und wir ergattern einen der letzten freien Plätze. Wir gehen vor bis zur Goldsteig Infotafel und sehen schon, dass der Hauptweg hinauf auf den Gipfel schon gut begangen wurde. Also Planänderung :-), wir gehen über den Saustein rauf. Wir biegen am Parkplatz nach links ab und folgen der Markierung "Rot 7", die uns durch ein Winterwonderland zum Schwedenkreuz und zum Zipfebauernkreuz bringt. Hier waren auch schon Wanderer unterwegs, aber der Pfad ist noch richtig gut. Schneeschuhe sind heute super angesagt bei der Tour!!!

Über die "Rot 7" erreichen wir dann auch schon Saustein mit Sonne, blauem Himmel und viel Schnee. WOW - ist das cool. Das macht echt Spaß. Nach dem Saustein geht es unmarkiert weiter. Wir folgen dem Pfad, der parallel zum Hang verläuft. 300 Meter geht es nun ohne Markierung auf einem Weg weiter. An der dritten Kreuzung biegen wir nach rechts ab. Dort ist auch ein Wegweiser, der uns zum Pröller weist.

Jetzt beginnt der Aufstieg. Der Weg ist nicht markiert, aber Wegweiser zeigen den Weg zum Gipfel. 400 Meter lang und knapp 80 Höhenmeter liegen vor uns und der Weg führt durch ein verschneite Winterlandschaft. Durch schmale Pfade zwischen weißen Bäumen. Oh Mann, dass macht echt Spaß. Am Ende treffen wir auf den Goldsteig und biegen hier nach links ab. Es geht weiter bergauf. Vorbei an einem Rastplatz und dem Froschmaulfelsen mit Höhle erreichen wir nach 300 Metern wieder eine Kreuzung. Dort verlassen wir den Goldsteig für die letzten Meter hinauf zum Gipfel wieder. 

An der "Goldsteig-verlassen-Kreuzung" biegen wir nach rechts und nur ein paar Meter später nach links ab und es geht nun kerzengerade bergauf und in Richtung Gipfel des Pröller. Anfangs auf einem breiten Weg wird dieser nach kurzer Zeit zu einem wunderschönen Pfad, der durch eine traumhafte Winterlandschaft führt. WOW, das macht echt Spaß. Der Abschnitt ist nicht markiert, aber sehr einfach nachzugehen.

Am Ende des Pfades treffen wir wieder auf den Goldsteig und nur wenige Meter später sehen wir auch schon das Gipfelkreuz vom Pröller. Heute ist mächtig was los. Schneeschuhwanderer, Skitourengehen, Wanderer (teils mit Schlitten) alles ist da. Das Wetter ist super. Mal blauer Himmel, dann bewölkt und dann fast neblig und das im Minutentakt. Wir machen eine kurze Tee und Plätzchenpause und genießen den (eisigen) Moment. Die Sicht hinab vom Nordhang ist heute besonders klasse. WOW - endlich wieder mal ein richtig cooler Schneeschuhtag.

Nach einer gefühlten Ewigkeit und fast erfroren (es hat minus 10 Grad) geht es nun über den alten Skihang bergab. Der Nordhang hat heute viel Tiefschnee und so springen und gleiten wir eigentlich mehr bergab, als wir wandern. Der Abschnitt ist mit der "Rot 4" markiert. WOW, in Serpentinen oder im "Gleitrutsch" geht es nun 500 Meter und 100 Höhenmeter bergab. Auf Höhe vom Berggasthof Hochpröller auf der linken Seite, biegen wir aber nach rechts ab. 

Nun geht es über den Pröllersteig, markiert mit der "Rot 4" am nördlichen Pröller zurück. Ein breiter Weg führt uns durch wieder eine schöne Landschaft. Anfang im Dunkeln, können wir nach kurzer Zeit auch schon wieder die Sonne hinter dem Berg entdecken. Das macht auch wieder richtig viel Spaß. Nach knapp 1,5 km erreichen wir wieder den Goldsteig. Dort biegen wir nach links ab und über einen breiten, heute schon recht gut ausgetretenen Weg (ist der auch der Hauptweg zum Gipfel) geht es bergab. Nach 800 Metern sind wir wieder am Markbuchener Sattel bei Sankt Englmar. 
Eine superschöne Schneeschuhtour. Mit viel Sonne, blauem Himmel und ganz viel tiefen Pulverschnee.