Rundweg, 10,1 km und 214 Höhenmeter
Markierung: Rot 6, blaues Dreieck, Rot 5, Rot 1 und Goldsteig
13.05.2026
Heute bin ich wieder mit den fleißigen Goldsteig-Wegepaten auf Tour. Zweimal im Jahr treffen wir uns für eine gemeinsame Wanderung. Wir tauschen uns aus, geben Tipps und haben Spaß. Eine Tour findet immer im Oberpfälzer Wald statt.
Heute wollen wir einmal rund um Leuchtenberg und zum Lerautal wandern. Wir treffen uns am großen Wiesenparkplatz an der Burg Leuchtenberg (Navi: Hinter der Burg, 92705 Leuchtenberg). Nach einer kleinen Begrüßung geht es dann auch schon los. Wir laufen über die Straße "Hinter der Burg) hinab zur "Äußerer Markt" und folgen nun der Markierung "Rot 5". Nach der Kapelle biegen wir nach rechts, dann gleich wieder links ab. Es geht über "Am Hohen Stein" durch ein Wohngebiet und am Straßenende biegen wir nach rechts ab und ein Waldpfad führt uns vom Berg hinab. Vorbei an mehreren Fischweihern geht es auch schon wieder bergauf und wir queren die Bundesstraße. Auf der anderen Seite wandern wir kurz hinter der Leitplanke und dann geht es auf eine kleine Straße, der wir aber nur für ein paar Meter folgen. Wir biegen nach links auf einen Feldweg ein und folgen diesem durch ein Waldstück. An dessen Ende halten wir uns am Waldrand Links und nehmen den nächsten Feldweg nach rechts in Richtung der Häuser. Nach 400 Metern erreichen wir eine kleine Straße und biegen nach links ab. Wir erreichen Steinach und den Hellen Stein mit seinen markanten Felsen. Es geht einmal durch den Ort und wir folgen der Straße bergab. Die Markierung wechselt hier von "Rot 5" auf "blaues Dreieck" und wir erreichen den kleinen Ort Lerau. Hier queren wir auch wieder die Straße und nur ein paar Meter nach den letzten Häusern biegen wir nach links ab. Wir folgen nun der Markierung "Rot 5". Über eine kleine Straße geht es weiter. Nach einem Kilometer heißt es aufpassen, wir müssen nach links auf einen Wiesenweg einbiegen. Dieser bringt uns wieder zu einer Straße, an der wir zuerst nach links und nur ein paar Meter später wieder nach links abbiegen müssen. Kurz vor der Sargmühle weist uns die Markierung nach rechts und ein Pfad bringt uns zur Felsformation "Die vier Brüder". Es geht wieder zurück zur Straße, an der wir nach rechts abbiegen und dann wieder nach links in den Wald. Wir folgen nun der Markierung "Rot 1". Nach nur ein paar Metern machen wir einen Abstecher zur Felsformation "Gottes Hände" und dann geht es weiter hinab in das Tal.
Wir haben das Lerautal erreicht und queren die Lerau über den Schafsteg. Hier machen wir Pause und es gibt eine wohlverdiente Brotzeit. Nach vielen guten Gesprächen machen wir uns wieder auf und folgen nun dem Goldsteig, der uns durch das idyllische Lerautal führt. Nach einem Abstecher zum Ausblick auf die Wolfslohklamm ist es nicht mehr weit. Wir biegen einmal links ab, queren die Lerau ein zweites Mal über eine kleine Stahlbrücke. Jetzt beginnt der Aufstieg (1,2 km und 130 Höhenmeter). Über einen kleinen Pfad erreichen wir die Bundesstraße, queren diese und ein Waldweg führt uns immer weiter in Richtung Leuchtenberg. Wir erreichen den Waldrand und ein Wiesenweg begleitet uns die letzten Meter hinauf in den Ort. Von hier haben wir wieder eine wunderbare Aussicht auf die Umgebung. Am Ende des Weges stehen wir wieder direkt in Leuchtenberg. Wir folgen der Straße "Äußerer Markt" und gehen dieses Mal über das Burgtor in die Burg Leuchtenberg hinein. Dort wartet bereits die Burgführerin auf uns, mit der wir nun die nächste Stunde in der Burg oder auch Burgruine Leuchtenberg unterwegs sind. Ein echt cooles Teil und vor allem sie die "zu Leuchtenberger" ein richtig einflussreicher Clan gewesen.
Die im Jahr 1124 erstmals urkundlich erwähnte Burgruine Leuchtenberg ist die größte und am besten erhaltene Burganlage der Oberpfalz, die auf einem 585 Meter hohen Granitkegel als ehemaliger Stammsitz der mächtigen Landgrafen von Leuchtenberg thront. Nach ihrer Erweiterung um 1300 und im 15. Jahrhundert verfiel die Festung ab 1646 und wurde 1842 durch einen Großbrand weitgehend zerstört. Heute verfügt die sanierte Anlage über einen 24 Meter hohen Bergfried und etliche Burgreste, die es zu erkunden gilt.
Nochmals vielen lieben DANK an unsere Goldsteig Wegepaten. Vielen DANK für euer Engagement und Einsatz. Ihr seid super!!!