Steinbachklause, Große Kanzel und Felsenwandergebiet


Rundweg, 9,6 km und 280 Höhenmeter

Markierung: Eisvogel, Haselhuhn und Goldsteig

 

ACHTUNG: Jährlich vom 01.12. bis 17.05. ist der Weg entlang des Steinbachs gesperrt und man wird über den Forstweg umgeleitet. Deshalb am Besten die Tour von Mitte Mai bis Ende November einplanen. 

 

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13.10.2025

 

Wir sind wieder mit dem Camper unterwegs und wollen drei Tage im Nationalpark Bayerischer Wald und im Sumava wandern.
Heute steht die Steinbachklause, morgen Bucina und die verlassenen Dörfer und übermorgen das Säumermoor auf dem Programm. 

 

Wir starten gegen elf Uhr in Straubing und fahren in Richtung Mauth. Am Parkplatz Jägerstraßl (Navi: Jägerstraßl, 94545 Hohenau) geht unsere Wanderung los. Der Rundweg ist mit dem "Eisvogel" markiert. Vom Parkplatz geht es erst einmal steil hinauf in Richtung Große Kanzel. Ein steiniger und wurzeliger Pfad führt uns bergauf. Wir queren zweimal einen Forstweg und nach 800 Metern und 150 Höhenmetern biegen wir nach links auf einen kerzengeraden Waldpfad ein. 

Nach 500 Metern auf dem so gut wie kerzengeraden Pfad erreichen wir die "Steinerne Stiege". Zuerst führt der Weg um mehrere Felsen herum und dann geht es über eine alte Steinstiege steil bergab. Total cool. Nach weiteren 200 Metern erreichen wir einen Forstweg und den Platz "Am Taferl". Hier biegen wir links und gleich wieder rechts ab. 

Jetzt geht es weiter zum Aufstieg zur Großen Kanzel (1.002 m NHN). Knapp 1,5 km sind es vom Taferl bis zum Gipfel. Der Pfad ist wieder richtig cool - steinig und wurzelig. Nach 140 Höhenmetern erreichen wir den Gipfel, der sich knapp 10 Meter auf der linken Seite des Wanderweges befindet. Es geht über steile Steinstufen hinauf und kurz vor dem Gipfelkreuz muss man über ein paar Felsen klettern/kraxeln. Voll schön. Es gibt hier ein Gipfelkreuz und eine tolle Fernsicht (nur heute nicht :-)). 

Jetzt geht es wieder hinab zum Wanderweg. Wir klettern hinab bis zu den Steinstufen und gehen aber jetzt einmal um den Gipfel herum, denn das ist der zweite Zuweg zum Gipfel. Nach ein paar Metern sind wir wieder auf dem "Eisvogel" Wanderweg. Nach 200 Metern treffen wir auf eine Wanderkreuzung, wo wir den "Eisvogel" verlassen und nach links auf das "Haselhuhn" abbiegen. Wir machen jetzt einen Abstecher zum Felswandergebiet und zum Steinberg. Nach 200 Metern biegen wir nach rechts ab und der Pfad wird immer wilder und steiniger. Nach knapp 350 Metern erreichen wir das "Felsenwandergebiet". Hier führt der Pfad durch große Felsblöcke hindurch. Echt cool - bemooste Steine und das Herbstlaub haben schon was. Ach ja und es beginnt zu regnen :-) - also Poncho an und weiter geht es. Wir gehen noch soweit bis der Weg bergab führt und drehen dann wieder um. Es geht die 600 Meter wieder am gleichen Weg zurück bis zum "Eisvogel". 

Jetzt geht es bergab und nach einem Kilometer treffen wir auf eine Wanderkreuzung, wo wir nach rechts abbiegen. Wir gehen nun am Seefilz entlang. Nach kurzer Zeit queren wir einen Forstweg und nach weiteren 400 Metern auf einem echt schönen Waldpfad erreichen wir den Steinbach. 

Wir haben die Steinbachklause erreicht. Es geht einmal auf die andere Seite des Bachs, bzw. des kleinen Sees. Dort machen wir eine kurze Rast und genießen den wunderbaren Ort. Total idyllisch ist es hier. Ein ganz besonderer Platz. 

Direkt an der Steinbachklause treffen wir auch auf den Goldsteig Wanderweg, der vom Lusen herabführt. Eisvogel und Goldsteig begleiten uns nun bis zum Ende der Tour. Wir folgen nun auf einem schmalen Pfad dem Steinbach, der mal ruhig und dann mal wieder "laut" als Wasserfall bergab verläuft. 

Nach ca. 1,5 km biegt der Steinbach und der Weg nach links ab. Jetzt wird es richtig cool. Der Weg führt uns nun durch eine Art Moor. Auf Bohlenwegen geht es durch den mäanderten Bachlauf. Heute mit der Sonne, dem blauen Himmel und den farbigen Blättern im Herbst ist das der Wahnsinn. Wir queren über einen Bohlenweg den Bach und erreichen die andere Seite. 

Es geht noch gut 300 Meter weiter entlang des Steinbachs. Dann biegen wir nach rechts auf einen Waldweg ab. Nach gut 500 Metern wird aus dem Weg wieder ein Pfad und es geht noch einmal kreuz und quer durch einen schönen Mischwald.. Am Ende des Pfades erreichen wir einen Forstweg und auf der linken Seite sehen wir auch schon wieder den Startpunkt. Wir haben des Parkplatz Jägerstraßl erreicht. Eine richtig coole Runde mit gaaanz viel tollen Naturerlebnissen.